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Impressum

Universitätsklinikum Bonn, AöR
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Direktor: Prof. Dr. A. Hoeft
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Tel.: +49 228 287 0
Web: http://www.ukb.uni-bonn.de

 
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FG Ellerkmann/Söhle

Forschungsschwerpunkte

  • Anwendung Chaos-theoretischer Konzepte zur Interpretation anästhetikabedingter EEG-Veränderungen
  • Monitoring der Narkosetiefe
  • Validierung von EEG-Parametern zur Erfassung der hypnotischen Komponente der Narkosetiefe
  • Untersuchung des Zusammenhangs der Anästhetikawirkung auf cortikale und kardiovaskuläre Funktionen
  • Untersuchung der Interaktion von volatilen Anästhetika, Stickoxidul, Propofol
    und Opiaten
  • EEG-gestützte Steuerung der Narkosetiefe
  • incl. Target Controlled Infusion - Dosierungskonzepte für intra-venöse Anästhetika
  • Pharmakokinetik und -dynamik von Opiaten bei Erwachsenen und Kindern
    unter besonderer Berücksichtigung der Opiat-induzierten Atemdepression

 

Konzept und mittelfristige Planung

Das Ziel einer Narkose ist es, eine Operation zu ermöglichen, ohne physischen oder psychischen Schaden für den Patienten. Hieraus abgeleitet, sollten durch die Gabe der Anästhetika die Zielkomponenten Hypnose, Analgesie, Amnesie, vegetative Dämpfung und ggf. Muskelrelaxation erreicht werden. Wünschenswert wäre intra-operativ eine Überwachung (Monitoring) dieser Funktionen.

Fernziel ist daher ein Monitoring-Konzept zur Optimierung der Anästhetika-Dosierung. Hiermit sollen zu flache Narkosen, mit der Gefahr intra-operativer Wachzustände (Awareness) und unnötig tiefe Narkosen (Kreislaufdepression) vermieden werden. Insbesondere das EEG ist ein gut validierter Kandidat zum Monitoring der hypnotischen Anästhetika-Komponente. Der Stellenwert des EEG im Gesamtkonzept der Narkosetiefe muss insbesondere in der intra-operativen Situation noch eingehender untersucht werden.

 

Bestehende Dosierungskonzepte für Anästhetika
sollen durch bessere Kenntnis

1. der Pharmakokinetik (Populationsmittelwerte, Identifizierung von Kovariablen),
2. der Pharmakodynamik (hinsichtlich der o.g. Zielfunktionen) einzelner und
3. der Interaktion verschiedener Anästhetika (bei gleichzeitiger Gabe) erweitert
werden, sowie
4. über ein Monitoring der erzielten Anästhetika-Effekte

eine Anpassung an den individuellen Patienten ermöglichen.

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